WARUM OUTDOORTRAINING?

Selbstverteidigung findet nicht unter perfekten Bedingungen statt.

Reale Konflikt- und Gefahrensituationen können auf Straßen, Wegen, Parkplätzen oder anderen öffentlichen Orten entstehen, auf unterschiedlichen Untergründen, bei wechselndem Wetter, in der Dämmerung oder Dunkelheit.

Genau deshalb ist Outdoortraining für mich eine wichtige Ergänzung zum Training in der Halle.

Draußen verändern sich die Bedingungen ständig. Unebener oder rutschiger Boden, Kälte, Wärme, Wind, Regen und unterschiedliche Lichtverhältnisse beeinflussen Bewegung, Wahrnehmung und Orientierung. Das Training muss sich an die Umgebung anpassen, nicht die Umgebung an das Training.

Outdoor eignet sich deshalb besonders für realitätsnahes Szenarientraining. Situationen können unter weniger kontrollierten Bedingungen erlebt werden und stellen andere Anforderungen an Wahrnehmung, Entscheidungen und Handlungsfähigkeit.

Auch körperlich setzt regelmäßige Bewegung im Freien bei unterschiedlichen Temperaturen und Witterungsverhältnissen zusätzliche Reize.

Die Halle schafft kontrollierte Bedingungen zum Lernen. Outdoor bringt die Unvorhersehbarkeit dazu.

Für mich gehört beides zusammen.